Hentschke Bau GmbH


Unsere Mission: Die Hentschke Bau GmbH versteht sich als leistungsfähiges und innovatives Ingenieur-, Gesellschafts-, Straßen- und Industriebauunternehmen, das in Deutschland und Mitteleuropa anspruchsvolle Betonbauwerke in kurzer Bauzeit zu einem wirtschaftlichen Preis realisiert. Zahlreiche Referenzen und zufriedene Auftraggeber belegen die hohe Qualität unserer Arbeit.

Unsere Tätigkeitsfelder: Die Kernkompetenzen liegen im Ingenieur- und Stahlbetonbau. Deren Basis ist der zentrale Schalungsbau am Stammsitz der Hentschke Bau GmbH in Bautzen. Weitere Leistungsbereiche sind: der Schlüsselfertigbau von Gesellschafts- und Sozialgebäuden, der Verkehrsbau für Straßen- und Bahnanlagen, der Brückenbau, speziell der Bau von Spannbetonbrücken mit Vorschubrüstung. Ergänzt wird unser Leistungsspektrum vom Betonfertigteilbau – sowohl für Neubauvorhaben als auch für das Bauen im Bestand.

Unsere Wettbewerbsvorteile: Die Hentschke Bau GmbH erbringt ihre Kernleistung nahezu ausschließlich mit eigenem gewerblichem Personal. Rund 700 Mitarbeiter sind am Stammsitz und im Betonfertigteilwerk in Bautzen, in den Büros in Dresden und Erfurt sowie auf den ca. 70 Baustellen zu finden, auf denen wir gleichzeitig tätig sind. Damit sind wir in der Lage, anspruchsvolle Bauprojekte unserer Kunden schnell zu beginnen und in kurzen Bauzeiten zu beenden. Schnelligkeit ist eine unserer Stärken. Die sprichwörtliche Hentschke Bau-Qualität sichern wir durch die Tiefe unserer Wertschöpfungskette. Nahezu alle Leistungen werden mit eigenem hoch motiviertem und bestens ausgebildetem Personal erbracht. Die Planung, Koordination und Leitung der Baustellen erfolgt mit erfahrenen eigenen Bauleitern. Große Aufmerksamkeit widmen wir der ständigen Weiterbildung unserer Mitarbeiter sowie der Gewinnung, Ausbildung und Qualifizierung des Berufsnachwuchses. In einem so großen mittelständischen Unternehmen mit vielfältigen Herausforderungen gibt es für engagierte Mitarbeiter sehr gute Karrierechancen.

Unsere Werte - Tradition, Fortschritt, Innovation

1857 Gründung des Unternehmens durch den Maurermeister Pätzold in Bautzen
1875 Übernahme des Unternehmens durch den Baumeister Friedrich August Zimmermann
1908 Kauf des Unternehmens durch Herrn Max Hentschke
1934 Vererbung des Unternehmens an den Sohn Ernst-Hans Hentschke
1972 zwangsweise Verstaatlichung des Betriebes unter dem Namen "VEB (K) Wohnungsbau Bautzen"
1990 Reprivatisierung und Neugründung des Unternehmens als Hentschke Baugesellschaft mbH & Co. KG durch die Familie Hentschke und Herrn Dipl.-Ing. Jan J. Schütt (* September 1937; † April 2011)
1991 Ausscheiden der Familie Hentschke aus dem Unternehmen
1992 Gründung der Hentschke Bau GmbH mit Herrn Dipl.-Ing. Jörg Drews als Geschäftsführer
1999 Verlegung des Unternehmenssitzes der Hentschke Bau GmbH in die Zeppelinstraße 15, 02625 Bautzen
2005 Erweiterung der Produktions- und Logistikfläche auf über 35 000 m² am Standort Bautzen
2007 Herr Dipl.-Ing. Thomas Alscher wird neben Herrn Dipl.-Ing. Jörg Drews zweiter Geschäftsführer
2007 Kauf des Bürogebäudes in Erfurt
2008 Aufbau eines eigenen Betonfertigteilwerkes im Industriegebiet Bautzen-Nord, mit 20.000 m² Produktionsfläche und 35.000 m² Lagerfläche
2009 Erweiterung des Bürogebäudes am Standort Bautzen, Umzug und Ausbau Büro Dresden in die Grimmstraße 28, 01139 Dresden
2015 Modernisierung des Bürogebäudes am Standort Erfurt
2017 Festwoche zum 160. jährigen Bestehen des Unternehmens
2018/19 Auftragseingänge erstmals über 200 Mio. € pro Jahr
2020 Fortsetzung des Wachstums im Bereich Umsatz und Personal

 

Nachhaltiges Bauen

Die Hentschke Bau GmbH fühlt sich dem Gedanken des nachhaltigen Bauens verpflichtet. Die durch unsere Arbeit beeinflussbaren Faktoren, wie Flächeninanspruchnahme während der Bauzeit, Dauerhaftigkeit des Bauwerks und Art der verwendeten Baustoffe, werden von der Kalkulation und Planung der Baustelle bis zur Übergabe an den Auftraggeber unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit betrachtet.

Das Unternehmen legt besonderen Wert auf eine nachhaltige Produktion unter Beachtung ökologischer Aspekte. Übergeordnete Ziele sind dabei:

  • der ressourcenschonende Umgang mit Materialien und Geräten,
  • die Minimierung der Eingriffsflächen im direkten Umfeld der Baustellen,
  • die Reduzierung der CO₂ Emission,
  • die Vermeidung von Abfall sowie
  • Verwertung von Rohstoffen.

Ressourcen im Blick

Bei Hentschke Bau kommen in zunehmendem Maße Baumaschinen zum Einsatz, die die höchsten Abgasnormen und Emissionsrichtlinien erfüllen. Deren Nutzung erfolgt ausschließlich unter Verwendung biologisch abbaubarer Schmierstoffe und Öle. Durch die laufende Anschaffung von neuen Maschinen und Geräten nach aktuellen Standards ist ein ständiger Austausch von nicht zeitgemäßen Altgeräten gewährleistet.

Zudem setzt das Unternehmen, wo immer es möglich ist, auf Bauen mit recycelten Materialien, um sogenannte „graue Energie“ zu sparen – also die Energiemenge, die beispielsweise für die Herstellung, den Transport oder die Entsorgung eines Baustoffs verbraucht wird. So können heutzutage Fassaden- oder Verkleidungselemente von Abrissbauten für neue Bauprojekte effizient wiederverwendet werden, was zu einer Einsparung an grauer Energie um 50 % führen kann.

Eigenenergieerzeugung mittels Solarenergie

Die Hentschke Bau GmbH setzt bereits bei der eigenen Energieversorgung und der Produktion der Baustoffe auf die Eigenenergieerzeugung mittels Solarenergie. Seit 2010 wird sowohl am Hauptsitz als auch im unternehmenseigenen Betonfertigteilwerk in Bautzen mit Hilfe von Solartechnik grüne Energie erzeugt. Die Anlagen produzieren insgesamt ca. 1,15 Megawatt, 240 Kilowatt alleine am Hauptsitz. Davon werden rund 60 % für den Eigenbedarf genutzt.

Bauen neu denken

Ein Team um Prof. Curbach (TU Dresden) entwickelte einen neuartigen Beton, der für das Problem des Rostens von Stahl im Beton eine Lösung bietet: Carbon Concrete Composite (C³) – oder kurz: Carbonbeton. Im Mittelpunkt steht die Verwendung von Carbonfasern statt Stahl als Bewehrung. Carbon kann nicht korrodieren. Die viel höhere Zugfestigkeit des Carbons relativiert auch den hohen Materialpreis an einem Markt, der die beeindruckenden Qualitäten dieses Materials noch nicht angemessen honoriert. Hier dominiert einstweilen noch der deutlich günstigere Stahlbeton, der aber bis zu 30 Prozent der Kohlendioxid-Emissionen im Zuge des Baus ausmachen kann. Gemessen an der Belastbarkeit ist Carbon aber bereits heute auf dem Kostenniveau von Stahl, und das Preisverhältnis wird sich weiter zugunsten von Carbon verschieben.

Ziel des Projektes C³ ist die Einführung von Carbonbeton in die Baupraxis und die Senkung des Energie- und Ressourcenverbrauchs. C³ zählte 2014 zu den Gewinnern bei den GreenTec Awards – einem der größten Preise für grüne Technologien, Initiativen und Unternehmen in Europa – in der Kategorie Bauen & Wohnen.

Mit Carbonbeton errichtete Bauwerke der Zukunft sollen eine längere Lebensdauer und höhere Leistungsfähigkeit erreichen. Sie senken den Energieverbrauch und schonen Ressourcen, sie erhöhen die Sicherheit und gewährleisten Mobilität. Grund genug für die Hentschke Bau GmbH, die sogenannte Low-Carbon-Bauweise aktiv voranzutreiben und schon heute in die Bauweise der Zukunft zu investieren. Die Hentschke Bau GmbH beteiligt sich aktiv an der Überleitung der Forschungsergebnisse zum Carbonbeton in den Arbeitsalltag eines mittelständischen Ingenieurbauunternehmens. Erste Projekte mit dem neuen Material wurden bereits realisiert.

... zurück