Das Bauvorhaben umfasst die Realisierung der rechtselbischen Zu- und Abfahrten der über die Elbe führenden Waldschlößchenbrücke im Innenstadtgebiet von Dresden. Die Zu- und Abfahrten der Brücke erfolgen über mehrere Tunnel- und Rampenbauwerke. Der 455 Meter lange Haupttunnel beginnt mit einer Zufahrtsrampe als 180 Meter langes Trogbauwerk, welches mittels überschnittener Bohrpfahlwand mit Pfahlkopfbalken ausgebildet wird, und endet am rechtselbischen Brückenwiderlager. Der Tunnel wird in offener Bauweise mittels Schalwagen zwischen einem im Mixed-in-Place-(MIP)-Verfahren mit Rückverankerung eingebrachten Baugrubenverbau hergestellt.
Die Ein- und Ausfahrtstunnel in der östlichen und westlichen Bautzner Straße bestehen aus einzelligen, geschlossenen Stahlbetonrahmenkonstruktionen. Diese werden ebenfalls über Rampenbauwerke erschlossen. Die Haupt- und Nebentunnel werden in einem Kreuzungsbauwerk rund zehn Meter unterhalb der Bautzner Straße zusammengeführt.
Neben den genannten Bauwerken umfasst das Bauvorhaben die Herstellung eines Betriebsgebäudes mit Aufzugsanlagen sowie zahlreicher Stützwände, teilweise mit Fertigteilen aus dem hauseigenen Fertigteilwerk.