Die Friedrichsbrücke befindet sich im Stadtbezirk Berlin-Mitte und überspannt die Spree im Zuge der Bodestraße von der Museumsinsel in Richtung Monbijou-Ufer. Die bis zum Baubeginn vorhandene Friedrichsbrücke mit einer Breite von 12,00 Meter wurde 1982 als Ersatz für eine im 2. Weltkrieg gesprengte Straßenbrücke errichtet. Bauaufgabe war die Sanierung der vorhandenen Brücke sowie deren Verbreiterung auf die historische Breite von 27,00 Meter.
Dafür wurde beidseitig des Bestandsbauwerkes ein Rahmentragwerk in Stahlverbundbauweise konzipiert. Die Breite des nördlichen Teilbauwerks beträgt 11,50 Meter und die des südlichen 3,50 Meter. Dafür wurden die Widerlager auf Bohrpfählen gegründet und der Überbau mittels 52 Meter langer geschweißter Stahlträger, darauf aufgelegter Betonfertigteile und einer Ortbetonergänzung hergestellt. Die bis zu 75 Tonnen schweren Stahlträger wurden komplett im Werk gefertigt und mit Korrosionsschutz versehen. Die Anlieferung erfolgte auf Schuten über den Wasserweg. Das Ausheben der Träger aus den Schuten und das anschließende Ablegen in Endlage erfolgte im Tandemhub mit zwei 750 Tonnen Autokranen, welche auf dem linken und rechten Spreeufer aufgebaut waren.
Hohe Anforderungen an das Personal wurden außerdem durch die komplizierte Innenstadtlage, das enge Baufeld inmitten von Berlin und die Schifffahrt auf der Spree gestellt.