Im Zuge des Verkehrsprojekts VDE Schiene Nr. 8, ABS Nürnberg–Ebensfeld, wurde bei Fürth die eingleisige Eisenbahnüberführung über die Regnitz erstellt.
Der Brückenneubau erfolgte neben einer stark befahrenen Eisenbahnstrecke im innerstädtischen Bereich. Das Bauwerk ist auf bis zu 22 Meter langen Großbohrpfählen (DN 1500 Millimeter) gegründet. Die im Uferbereich der Regnitz liegenden Pfeiler wurden in wasserdichten Spundwandkästen mit Unterwasserbetonsohle hergestellt. Zur Sicherung der Bestandstrasse waren gleisparallele, rückverankerte Verbauten für die Widerlagerbaugruben erforderlich. Der bis zu 4,80 Meter hohe gevoutete Spannbetonhohlkastenüberbau wurde auf bodengestütztem Traggerüst in drei Abschnitten ausgeführt. Das Traggerüst wurde im Flussbereich auf Großbohrpfählen gegründet und mittels temporärer Hochwasserschutzmaßnahmen gesichert. Zur Aufnahme der Überbaulängsverformungen wurden eine Ausgleichsplatte und ein Schienenauszug angeordnet.
Die Brücke erhielt eine Lärmschutzwand. Im Anschluss an das Widerlager Nord wurde eine 70 Meter lange Stützwand errichtet.