Nach der Insolvenz der Alpine Bau GmbH wurde die Herstellung der südlichen Brücke durch die Hentschke Bau GmbH ab Februar 2014 mit der Überbau- und Kappenherstellung des ersten Bauabschnitts der Bauwerke Lautertalbrücke und Blechhammerweg fortgesetzt. Sowohl der Überbau als auch die Kappen wurden mittels Schalwagen hergestellt. Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts und der Verkehrsumverlegung im Juli 2015 wurden die Altbauwerke abgerissen.
Beim Bauwerk Lautertalbrücke wurden zunächst die beiden Überbauten erleichtert (Gleitwände, Geländer, Schutzplanken und Kappen entfernt). Der Überbau wurde über dem Bahngleis (Bereich von 14 Metern) in Teile geschnitten und mit Kränen heruntergehoben. Der verbleibende Teil wurde konventionell mittels Bagger abgebrochen. Beide Stahlüberbauten (im Bahnfeld waren zwei 500-Tonnen-Autokräne erforderlich) wurden in Segmente geschnitten und einzeln heruntergehoben. Die Widerlager und Stampfbetonpfeiler wurden konventionell mit einem Longfront-Bagger abgebrochen.
Die Herstellung der neuen Pfeiler erfolgte mit einer klassischen Kletterschalung in 5-Meter-Takten. Die Widerlager wurden mit Trägerschalung hergestellt.
Nach dem Einschieben des Stahlüberbaus wurde die Fahrbahnplatte des zweiten Bauabschnitts wie bereits im ersten Bauabschnitt mittels eines Schalwagens in 15 Takten hergestellt (ein Takt pro Woche). Die Kappenherstellung des zweiten Bauabschnitts erfolgte entgegen dem ersten Bauabschnitt in konventioneller Weise.