Nach dem notwendigen Abriss der alten Spannbetonbrücke Ende 2024 konnte Hentschke Bau nun auch die Ausschreibung für den Neubau gewinnen. Seit Anfang September 2025 ist die Baustelle eingerichtet, und die ersten Arbeiten sind angelaufen. Der offizielle Baustart erfolgte am Montag, 22. September 2025, mit Verbauarbeiten zur Sicherung der Gleisanlagen sowie mit den Bohrpfahlarbeiten für die Tiefgründung des neuen Brückenbauwerks, die durch den ARGE-Partner Metzner GmbH ausgeführt werden. Unerwartete Baugrundabweichungen führten zu einer verlängerten Herstellungszeit der Pfähle, dennoch wird Hentschke Bau demnächst mit den Fundamentarbeiten beginnen. Im Anschluss entstehen die Widerlager, bevor im Sommer 2026 die Verbundfertigteilträger angeliefert und montiert werden. Ergänzend werden beidseitig tiefgegründete Stützwände sowie die komplette Verkehrsanlage mit Geh- und Radwegen neu hergestellt.
Zeitplan und Projektherausforderungen
Nach heutigem Stand ist eine Fertigstellung des Neubaus Ende 2026 beziehungsweise Anfang 2027 erreichbar. Die größten Herausforderungen liegen derzeit in den Baugrundabweichungen, die zu ersten Verzögerungen geführt haben, sowie in der parallel laufenden Ausführungsplanung. Da Planung und Bau zeitgleich stattfinden, besteht nur minimale Arbeitsvorbereitungszeit, was im Tief- und Ingenieurbau ein ungewöhnliches Vorgehen darstellt und hohe Anforderungen an Organisation und Abstimmung stellt. Mit Erfahrung, Tempo und Präzision sorgt Hentschke Bau dennoch dafür, dass der Neubau der B101-Brücke zuverlässig voranschreitet und eine moderne, zukunftsfähige Verkehrsanbindung entsteht.


